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Gewerbliche Versicherungen

 

Betriebshaftpflicht:

Die Betriebshaftpflichtversicherung schützt Sie vor Schadenersatzansprüchen Dritter in folgenden Bereichen: Personenschäden, Sachschäden und Vermögensschäden. Diese Police bewahrt Sie vor Haftungsansprüchen aus den gesetzlichen Haftungsbestimmungen.

 

Betriebsunterbrechungsversicherung:

Die Zerstörung der Betriebseinrichtung einer Firma kann trotz ausreichender Absicherung zum existenzgefährdenden Vorfall werden. Besonders schlimm kommt es dann, wenn Ihr Unternehmen durch diesen Vorfall für eine gewisse Zeit stillsteht. Gegen diese meistens finanziellen Folgen schützt Sie zusätzlich die für Ihrer Firma notwendige Ertragsausfallversicherung oder Betriebsunterbrechungs-Versicherung. Bereits geringe Unterbrechungen verursachen oftmals hohe Folgekosten. Rechnen Sie sich aus was es bedeuten würde, wenn ein Monat lang die „Produktion“ stillsteht aber die Kosten (Gehälter, Löhne, Miete, Zinsen, sonstige Fixkosten usw.) weiter anfallen. Ein kleiner Vorfall - mit einer großen Wirkung. Lassen Sie sich individuell Ihren Versicherungsschutz anpassen.

 

D&O Versicherung (die "Directors' & Officers' Liability Insurance"):

Organen juristischer Personen (das sind: Geschäftsführer, Vorstände, Aufsichtsräte, Beiräte mit Aufsichtsratfunktionen, Verwaltungsräte, Stiftungsräte) wird Versicherungsschutz gewährt bei Inanspruchnahme von Schäden, die sie durch Pflichtverletzung verursacht haben und für die Sie zusätzlich persönlich auch einstehen müssen (wegen ges. Haftungstatbestände). Dies gilt sowohl gegenüber dem Unternehmen (Innenhaftung) als auch gegenüber Dritten (Außenhaftung). Im Deutschen nennt sich diese Versicherung u. a. Organhaftpflichtversicherung oder Managerhaftpflichtversicherung. Diese Versicherung wird zunehmend eine der wichtigsten Versicherungen.

 

Elektronikversicherung:

Viele Gefahren lauern auch im Bereich der „Elektronik“. Ein Ausfall in diesem Segment ist oft die Ursache für hohe finanzielle Verluste. Besonders bei elektronischen Anlagen kündigen sich die Ausfälle meistens nicht an. Einen  „abstürzender Rechner“ hat jeder bereits im Privatleben „genossen“.
Im Firmensektor ist ein kleiner Crash oftmals die Ursache für eine ernorme finanzielle Wirkung. Was macht z.B. die IT-Branche ohne funktionierende Systeme?
Der Umfang der Risiken reicht vom Diebstahl der Daten über defekte Hardware, bis hin zu mutwilliger Zerstörung und Manipulation an EDV-Systemen. Ausfälle und Schäden in Millionenhöhe sind möglich.

 

Feuerversicherung gewerblich:

Eine schreckliche Vorstellung ist es vor den rauchenden Überresten der eigenen Firma = die Existenz zu stehen. Umso wichtiger ist es hier einen ausreichenden Schutz zu haben. Nicht nur, dass der Betrieb wieder aufgebaut wird, auch die Beseitigung der Überreste muss bezahlt werden.
Jeder Betrieb hat hier unterschiedliche Risiken. Ein Unternehmen mit eigener Produktion in firmeneigenen Objekten ist anders zu sehen, als der kleine Gewerbetreibende im Dienstleistungsbereich, der zur Ausübung seiner Tätigkeit einen PC mit Internetanschluss benötigt. Passende Deckungskonzepte für die individuelle Tätigkeit sind gefragt.

 

Firmen-Rechtsschutz:

Der Dschungel der Paragraphen ist unüberschaubar. Gesetzliche Regelungen sind nicht zu überblicken. Bei Auseinandersetzungen sind oft juristische Begleitungen unerlässlich.
Bei einem Verfahren dieser Art fallen hohe Kosten wie z.B. Anwalts- und/oder Gerichtskosten an. Ohne ausreichende Sicherheit durch eine Firmenrechtsschutzversicherung ist es oftmals gefährlich (finanziell) seine Rechte einzuklagen. Bei Rechtsschutzversicherungen für Betriebe und Selbständige gibt es sehr viele Varianten.

 

Gebäudeversicherung (gewerblich):

Ob gewerbliche Unternehmen oder Industrie, wenn Sie Ihre Tätigkeiten unter einem Dach verrichten, benötigen Sie eine Gebäudeversicherung.
Versichert sind nicht nur der eigentliche Baukörper, sondern auch verschiedene Einbauten, die Sie als Eigentümer vorgenommen haben. Achten Sie deshalb darauf, dass fest verlegte Fußbodenbeläge, Klima- und Zentralheizungsanlagen, sanitäre Installationen und elektrische Anlagen in der Versicherungssumme erfasst sind, denn sie zählen zum Gebäude.
Feuer, Leitungswasser und Sturm-Hagelschäden sind versichert.

 

Geschäfts-Inhaltsversicherung:

Die Inventarversicherung sichert Ihre Waren und Vorrate sowie Ihre Betriebseinrichtung vor verschiedenen Risiken. Diese Risiken können aus Feuerschäden, Einbruchdiebstahlschäden und/oder Leitungswasserschäden entstehen. Dieses gilt es abzusichern.

Auch die Glas-Versicherung wird i. d. R. in der Inhaltsversicherung mit eingedeckt.

 

Praxisausfallversicherung:

Bei Freiberuflern hängt das „Schicksal“ der Praxis eng mit der Situation der „Hauptperson" zusammen.  So ist bei einer Praxis z.B. der Arzt die zentrale Figur. Fällt diese Person aus, hat das fatale Folgen für das Unternehmen.
Deswegen ist eine Praxisausfallversicherung enorm wichtig. Diese Ausfallversicherung übernimmt die Kosten, wenn die zentrale Figur selbst durch äußere Einflüsse wie z.B. Krankheit oder Unfall nicht arbeiten kann. Weiterhin sichert Ihnen die Praxisausfallversicherung bei Unterbrechung Ihres Betriebes durch Schäden oder Zerstörung die Existenz. Weitere Ursachen eines Ausfalls: Sturm, Hagel, Leitungswasser, Feuer und Einbruchdiebstahl/Raub. Im Versicherungsfall werden die laufenden Betriebskosten ersetzt. Kosten können u. a.. sein: Personalkosten, Mieten, Gehälter, Steuern usw. oder die Ausgaben für einen Vertreter.

 

Transportversicherung:

„Der LKW hat beim Unfall auf der Autobahn X die Fracht verloren - diese liegt auf der Fahrbahn - 8 km Stau“. Wer kennt das nicht aus dem Radio. Befördern und verteilen Sie als externer Transporteur Waren und Sendungen, dann haften Sie für Risiken bei Unfall, Diebstahl, Beschädigung und Verlust. Im gewerblichen Straßengüterverkehr schützt Sie die Transportversicherung vor Schadensersatzforderungen, die aufgrund von Verlust oder Beschädigung der beförderten Ware an Sie gestellt werden. Zusätzlich sind auch Vermögensschäden mit abgedeckt.
Zu beachten ist somit auch: Fracht-Führer-Haftpflicht HGB §§ 451-451h.

 

Vermögensschadenhaftpflichtversicherung:

Sie brauchen eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung u.a. wenn sie beruflich Auskunft erteilen oder Verträge vermitteln, hoheitlich tätig werden oder fremde Interessen verwalten und wahrnehmen.
Den "Fehler" müssen Sie nicht einmal alleine machen, schon bei Ihren Mitarbeitern sind Sie in der Haftung. Sprechen sie mit einem Profi über die Risiken und deren Absicherung.

 

Vertrauensschadenversicherung:

Immer mehr Arbeitnehmer können ein Unternehmen bewusst vorsätzlich ruinieren. Meist geschieht dies, wenn sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer streiten.
Vorsätzlich verursachte Vermögensschäden von Vertrauenspersonen; Schäden durch Geheimnisverrat; Vorsätzliche Schädigung von Dritten (z.. B. Geschäftspartnern) durch Vertrauenspersonen; Hackerschäden durch unmittelbare und rechtswidrige Eingriffe in die elektronische Datenverarbeitung des Versicherungsnehmers; Täuschungsschäden, die von Außenstehenden Dritten durch Betrug verursacht werden.
Sämtliche Arbeitnehmer einschließlich Aushilfen, Volontäre, Auszubildende, Praktikanten; Vorstandsmitglieder, Geschäftsführer Aufsichts-, Verwaltungs- und Beiräte; Fremdpersonal; Zeitarbeitskräfte sind versicherbar.
Der Versicherer ersetzt dem Unternehmen die Vermögensschäden, die ihm durch vorsätzliche unerlaubte Handlungen, die nach den gesetzlichen Bestimmungen zum Schadenersatz verpflichten, unmittelbar zugefügt werden.

 

Forderungsausfallversicherung:

Absicherung von Forderungsausfällen aus Warenlieferungen, Werk- oder Dienstleistungen bei Zahlungsverzug oder Zahlungsunfähigkeit des Auftraggebers. Versichert sind Forderungen inkl. Mehrwertsteuer aus Lieferungen und Leistungen, die der Versicherungsnehmer nach Vertragsbeginn an seine inländischen Kunden erbracht hat.

 

Betriebs-Schließungsversicherung:

Diese wird für Betriebe benötigt, die Lebensmittel herstellen, verarbeiten, verpacken oder verteilen. Die Schließung des Betriebes aufgrund behördlicher Veranlassung wegen Seuchengefahr.

 

Produkthaftungsversicherung:

Nach dem Produkthaftungsgesetz muss der Hersteller oder Importeur den Beweis antreten, dass er bei der Produktion und/oder dem Vertrieb der Produkte nicht geschludert hat. Wer rechtzeitig Vorsorge trifft, kann unberechtigte Ansprüche abwehren.

 

Umwelthaftungsversicherung:

Seit Januar 1991 gilt das neue Umwelthaftpflichtgesetz, das eine Gefährdungshaftung bei Personen- und Sachschäden einführte.  Für Ihre Haftung sind dabei folgende Paragraphen besonders zu beachten: Gefährdungshaftung (§1); Umwelteinwirkung (§3); Ursachenvermutung (§6); Haftungshöchstgrenze (§§8-10):
Zu beachten ist, dass es Risiken gibt, die nur mit einer eigenständigen Umwelthaftungsversicherung abgedeckt werden können.

 

Umweltschadenversicherung:

Auf Grund einer EU-Umwelthaftungsrichtlinie hat der Bundestag das Umweltschadensgesetz (USchadG) zum 14.11.2007 verabschiedet. Die Haftung nach dem USchadG ist eine öffentlich-rechtliche Haftung und gilt rückwirkend für Schäden, die ab dem 30.04.2007 verursacht wurden.
Der Haftungsumfang nach dem USchadG, z. B. Gefahrenabwehr- und Sanierungsmaßnahmen, wird durch die jeweilige Umweltschutzbehörde festgelegt („Amtsermittlungsgrundsatz“).

Biodiversität:    Neben den aus der Umwelthaftung bekannten Schutzbereichen Boden und Wasser steht die Erhaltung der Artenvielfalt, der so genannten Biodiversität, im Mittelpunkt des neuen Gesetzes. Gemeint sind Schäden an geschützten Tier- und Pflanzenarten sowie natürlichen Lebensräumen (z. B. Natur-/Vogelschutzgebiete). Die bestehenden Umwelthaftungsregelungen werden durch das Umweltschadensgesetz ergänzt/verschärft.

Die Haftung betrifft jetzt auch Schäden an der Natur selbst und nicht nur Personen-, Sach- oder Vermögensschäden eines Dritten.

 

 

Regelmäßige Kommunikation und Analysen sichern Ihnen guten Versicherungsschutz.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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